USA | Las Vegas

Las Vegas oder: Sleepily in Las Vegas!

Die Fahrt nach Las Vegas ist sehr kurz, denn Lake Mead ist nur 50 km von der Stadt entfernt. Wir fahren auch an dem bekannten „Hoover Dam Bypass“ vorbei, wo sich jede Menge Touris tummeln. Es handelt sich um eine Talsperre, direkt auf der Grenze zwischen Nevada und Arizona liegt. Gebaut wurde er 1931- 1935 und die gleichzeitige Legalisierung des Glücksspiels waren der Grundstein des schnellen Wachstums Las Vegas´.

Als wir die Stadtgrenze erreichen, beginnt auch der Verkehr, den wir gar nicht mehr gewohnt sind. Von weitem können wir schon unser Hotel „The D Casino & Hotel“ sehen und fahren im Schritttempo darauf zu. Unser Navi führt uns zielsicher durch den Stadt-Dschungel und pünktlich zum Einchecken erreichen wir unser super Hotel.

Gebucht haben wir über Booking.com und das Zimmer hat für zwei Nächte gerade mal 100$ gekostet. Ein echtes Schnäppchen! Und das Hotelzimmer ist einfach nur mega schick und groß und toll! Es befindet sich Downtown und hieß früher „Fitzgeralds“. Unten gibt es die Fremont-Street mit LED Überdachung, auf der wilde Muster oder Bilder projiziert werden. Auf der Fremont gibt es lauter Bühnen, auf denen Elvis-Doubles, DJ´s oder Country Bands ihr Bestes geben. Es macht großen Spaß am Abend hier lang zu schlendern. Man sieht jede Menge schräger Leute.. 😀

Mit unserem Zimmer haben wir auch insofern Glück, dass es sich nicht direkt an der Fremont befindet, so dass wir nachts einigermaßen gut schlafen können.

Schlafen, denkt ihr? Ja stimmt, wir schlafen. Und zwar ziemlich viel und lang auf dem mega geilen weichen Riesen-Bett. 😀 Uns überrennt eine enorme Müdigkeit in Las Vegas, die nur durch jede Menge Schlaf zu überwinden ist.

Wir haben viel zu tun, denn wir müssen unsere weitere Route planen und den Blog weiter schreiben. Da wir uns keine SIM-Karte gekauft haben, haben wir nur in den Städten Internet.

Wir erkunden mit dem Auto ein wenig die Stadt und bewundern auch den Strip, auf dem sich Menschenmassen entlang quetschen und riesige Hotel- und Casino-Anlagen um die Wette glitzern und um Gäste buhlen. Es schaut im Hellen genauso faszinierend aus wie im Dunkeln.

 

Essenstechnisch komme ich voll auf meine Kosten. Gleich um die Ecke befinden sich mehrere vegane Restaurants und ich entscheide mich für „VegeNation“, wo wir zwei köstliche Pizzen essen und eine sehr leckere vegane Käseplatte, die sehr teuer und sehr klein ausfällt 😀 Außerdem testen wir noch das „Veggie House“, ein rein veganes chinesisches Restaurant. Es haut uns allerdings nicht so vom Hocker, aber wenn man in der Nähe ist, kann man dort auch essen.

Wer indisch mag und gerne Buffet mag, ist im „Mint Indian Bistro“ gut aufgehoben. Dort gibt es zwar auch Fleisch, aber auch ausreichend vegane Speisen. Alles ist gut ausgeschildert und es schmeckt wirklich sehr gut! Wir machen den Fehler dort mittags zu essen und sind danach so voll gefressen, das wir danach eine lange Siesta machen müssen^^.

Es gibt verschieden vegane Bäckereien und auch Supermärkte mit veganem Angebot. Die Happy Cow App hilft auch hier und man muss sich nur für was entscheiden. Ich empfehle aber ganz klar die „VegeNation“!

 

Was wir hier zu viel gemacht haben: Schlafen!

Was auf jeden Fall passieren wird: Wir werden wiederkommen!

 

Fakten zu Las Vegas:

Las Vegas befindet sich im Bundesstaat Nevada, wurde 1905 als Eisenbahnstadt gegründet und hat 614.000 Einwohner.  Las Vegas gehört zu den am stärksten wachsenden Städten der USA.

Berühmt für seine vielen Casinos und dem erlaubten Glücksspiel zieht Las Vegas jährlich bis zu 40 Milllionen Touristen an. In den 40ern wurde das erste Hotel mit integriertem Casino gebaut und in den 50er kamen zahlreiche Touristen, wegen der Atombombentests, die in der Wüste stattfanden. In dieser Zeit wuchs auch die Macht der amerikanischen Cosa Nostra, die bis Ende der 70er ihre Finger im Spiel hatte. Aber auch heute noch gilt Las Vegas als die viertgefährlichste Stadt der USA.

Ihr Trinkwasser bezieht Las Vegas zu 90% aus Lake Mead. Seit 1999 ist der Wasserspiegel durch Wasservergeudung, um mehr als 30 m gesunken.

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