USA | L.A. | Joshua Tree Nationalpark

Los Angeles oder: Mal eben schnell shoppen

Wir fahren erst gegen 13 Uhr in San Diego los und die Fahrt nach Los Angeles dauert länger als gedacht. Wir fahren erst Mal den Scenic Drive über den Highway 101 Richtung L.A. empfinden ihn aber als gar nicht so toll und fahren dann irgendwann auf den Freeway. Als wir näher an L.A. ran kommen, wird es deutlich voller und wir kommen immer wieder in kleinere Staus.

Gegen 17 Uhr sind wir dann aber endlich da und wir können mit unserer Shopping-Tour beginnen. Wir steuern Whole Foods, 99 Cent Store, Trader Joes und Ralph´s an und decken uns dort hauptsächlich mit Essen ein. Im 99 Cent Store gibt es dann auch Tumbler, Grillzeug, KüRo und anderen Kram für 1-2$. Echt super.

Abends essen wir dann wieder bei dem Inder „Samosa“ vom letzten Mal und essen dort vorzüglich. Es schmeckt so gut hier. Wenn wir hier leben würden, wären wir hier Stammgast.

Im Walmart, ganz in der Nähe unseres Hotels kaufen wir dann den restlichen Camping-Kram, wie Zelt, Matratzen, etc. Der Vorteil am Walmart ist, das es im ganzen Land Filialen gibt und man überall Ersatz bekommt, wenn was kaputt geht. Außerdem ist es relativ günstig.

Um 23.30 Uhr kommen wir völlig erledigt im Motel 6 an, das riesige Zimmer und Betten hat. Wir schlafen fast sofort ein und schlafen wie Babys. Das Motel empfehlen wir gerne weiter.

Am nächsten Tag geht es dann gegen 10 Uhr los in Richtung Joshua Tree National Park.

Joshua Tree oder: Ab in die Wüste!

Von L.A. ist es nicht so weit bis zu diesem Nationalpark. Der Fühler vom Thermostat steigt unaufhörlich bis 110 Fahrenheit. Die Sonne brennt, ein strahlend blauer Himmel über uns. Endlich!

Nach fünf Wochen Dauer-Sonne waren wir schon auf Entzug.

Wir stoppen zwischendurch um fehlendes Zubehör zu kaufen und kommen am frühen Nachmittag am ersten Campground an. Dieser ist allerdings unbesetzt und da wir erst noch den Annual Pass kaufen müssen, fahren wir weiter bis zu einem der Haupt-Eingänge. Dort kaufen wir für 80$ den Jahrespass, für den wir ein Jahr lang in alle Nationalparks und National Monuments kommen, ohne weiteren Eintritt zahlen zu müssen. Der Pass gilt für ein Fahrzeug mit maximal vier Insassen und lohnt sich bereits, wenn man vier Nationalparks besucht. Wir decken uns mit ein paar Informationen ein, fragen nach dem schönsten Campground ( Jumbo Rocks) und machen uns auf den Weg dorthin.

Am Zeltplatz angekommen, schnappt man sich eine Registerkarte, die man dann ausfüllt, wenn man einen passenden Platz gefunden hat (das gilt für alle NP´s). Man trägt dann den Zeltplatz, das Kennzeichen, wie viele Nächte man bleibt, wie viel man bezahlt und den Namen ein (manchmal auch die Summe an Personen), ein Teil kommt an ein Brettchen am Zeltplatz und der Umschlag mit dem Geld kommt in eine Box am Eingang. Dieser Zeltplatz kostet für Zelte 15$ pro Nacht. Es gibt weder fließendes Wasser, noch Duschen. Nur Plumpsklos. Von den neun Campingplätzen haben nur „Cottonwood“ und „ Blackrock“ Trinkwasser und Toiletten mit Spülung.

Wir fahren erst Mal eine Runde. Es ist noch einiges frei, aber die besten Plätze mit Schatten sind fast alle weg. Wir finden aber noch ein schönes Plätzchen und bauen unser Zelt zum ersten Mal auf. Geht total einfach und wir sind nach 15 Minuten fertig. Noch die Matratzen aufblasen und fertig.

Jeder Zeltplatz hat einen Grill und eine Feuerstelle. Bei der nächsten Gelegenheit müssen wir unbedingt Feuerholz und Grillzeugs kaufen! 😀

Danach erkunden wir noch etwas die Gegend. Es ist eine felsige Wüstenlandschaft. Überall stehen große Felsen, auf die man klettern kann und in die Weite schauen kann.

Wir fahren auch zum Keys View, von wo man einen super Blick über die Wüste hat. Angeblich kann man an klaren Tagen bis Mexiko gucken.

Der Joshua Tree NP hat seinen Namen durch die Joshua Palmlilien erhalten, die hier an vielen Orten wachsen. Es handelt sich dabei um baumhohe Yuccapalmen, die durch ihren Wuchs sehr ins Auge fallen. Besonders schön soll es im Frühling sein, wenn die Palmen blühen. Wir sind im heißen Sommer da, in der Nebensaison. Tagsüber ist es zu heiß für Wanderungen. Man kann nur kurze Trails gehen oder sich ein paar Aussichtspunkte anschauen. Wir werden auf jeden Fall in einem Frühling wieder kommen!

Am Abend weihen wir dann auch unseren Kocher ein und es gibt ein leckeres indisches Fertiggericht, das wir in L.A. gekauft haben.

Wir legen uns dann am Abend auf die warmen Felsen und beobachten einen unglaublichen Sternenhimmel! Soooo viele Sterne!

Nachts wird es dann immer kälter und wir frieren leicht. Wir wachen zeitig auf und machen uns gleich auf den Weg.Wir fahren noch etwas durch die Wüste und machen noch einen kleinen Trail. Es ist bereits um 9 Uhr unglaublich heiß!

Unsere Reise geht weiter zum Grand Canyon!

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