USA | San Diego

San Diego oder: Welcome back to the US!

Wir haben lange nach Flügen in die USA gesucht und der einzig einigermaßen gute und auch günstige war von Chetumal nach Tijuana. Leider haben wir etwas Pech, denn wir haben erst einen Stopover in Mexikocity und unser Anschlussflug hat drei Stunden Verspätung. Wir erleben tumultartige Zustände am Gate, denn die Airline informiert mega schlecht – der Flug wird zunächst gar nicht auf den Monitoren gelistet. Wir sollen eigentlich um 18:50 Uhr fliegen und erst gegen 20 Uhr taucht unser Flug mit einer geänderten Abflugzeit mit dem Hinweis auf: In Time. Eine Stunde später, das gleiche Spiel – eine neue spätere Abflugzeit: In time. Das ist doch echt ein Witz und ich kann gut verstehen, das das ein paar Reisende schlechte Laune bekommen.

Aber gegen 22 Uhr geht es dann doch endlich los.

Dieser Flug dauert viel länger als wir gedacht hätten, denn wir haben ganz vergessen, das es einen Zeitunterschied gibt.

Tijuana liegt direkt an der Grenze und wir können den neuen Cross Boarder Express, einen Fußweg durch das Terminal zur US-Grenze, nutzen. Da wir so spät sind, verläuft alles sehr easy und wir haben gar keine Probleme. Nur das es doch kein funktionierendes WiFi gibt, denn eigentlich wollten wir mit Uber nach San Diego fahren. Nicht nur das man für die erste Fahrt 15$ Rabatt erhält, der Preis ist auch deutlich geringer als mit einem regulärem Taxi. Aber shit happens, mitten in der Nacht, kein Wifi, es ist arschkalt, es regnet, wir sind seit über 13 Std. unterwegs, wir nehmen ein Taxi und bezahlen 75$ um nach San Diego zu kommen. Puh! Das war es wohl mit dem sparsamen Urlaub.. 😉 :p

Gegen 2:30 Uhr sind wir dann auch endlich in La Mesa bei Len. Das Zimmer habe ich wieder über Airbnb gebucht.

Die Nacht ist kurz und ziemlich kalt. Nach den unglaublich heißen Wochen in Mexiko bibbern wir wie Espenlaub. Das schöne braun fällt uns so aus der Haut.. :p Es ist grau und kühl als wir wach werden.

La Mesa ist fast eine Stunde mit öffentlichem Nahverkehr von der Innenstadt entfernt. Etwas zu weit für einen zwei Tages-Trip und ohne Auto (damit wären es nur 20 Minuten Fahrt). Wir schauen uns den unglaublich großen Balbao-Park an, wo es unglaublich viele Erd- und Eichhörnchen gibt. Die kommen ganz nah, weil sie sich etwas Futter erhoffen. Voll niedlich. Ich entdecke auch das süßeste Eichhörnchen das ich je gesehen habe und es ist überhaupt nicht scheu und ich komme ganz nah dran um Fotos zu machen. Schade das ich nicht ein paar Nüsse dabei habe.. 😉

San Diego
Squirrel

Hier im Park finden sich eine ganze Menge Museen und ein Rosengarten, einen botanischen Garten und einige Wanderwege. Ein schöner Ort für eine Stadt!

In der Nähe von dem Park ist auch das „Evolution Fast Food“, ein rein veganes Restaurant. Hier esse ich den besten veganen Burger meines Lebens, mit einem Tempeh-Patty und „Bacon“ und „Käse“. Sooo gut!

Wir gehen weiter Richtung Innenstadt und wundern uns immer wieder darüber, wie wenig los ist. Irgendwann entdecken wir allerdings warum. Es ist Memorial Day. Die Innenstadt ist fast wie ausgestorben und fast alle Läden haben zu.

Wir schauen uns das Gaslamp Quarter, Little Italy und die Marina an. Zwischendurch kommt zum Glück auch mal die Sonne raus und wir können unsere sonnenhungrigen Körper etwas wärmen.

San Diego
Marina in San Diego

Am Abend gehen wir ins Café Gratitude, das es auch hier in San Diego gibt, und ich esse eine köstliche roh-vegane mexikanische Lasagne. Die ist so unglaublich lecker, das kann ich euch gar nicht beschreiben!

Am nächsten Tag fahren wir an den Strand, aber es ist so grau und kalt, das macht gar keinen Spaß. Im Sonnenschein ist es hier sicherlich viel schöner.. 😉

 

San Diego
Frierend am Strand von San Diego

Wir treffen dann am Mittag einen alten Freund von Jochen, der seit acht Jahren in Amerika lebt. Die Beiden haben sich seit mindestens 15 Jahren nicht gesehen und es ist schön sich wiederzusehen. Koohyaar kommt mit seinen beiden süßen Kindern und fährt mit uns herum und zeigt uns ein paar Highlights.

La Jolla, wo zig Seehunde am Strand rumliegen. Hier leben die reicheren Einwohner San Diegos und alles ist schick und teuer.

Dann fahren wir noch nach Del Mar, das weiter nördlich liegt und einen tollen Strand bietet. Leider ist es wirklich sehr kalt und ich bin froh, das Koohyaar mir eine Jacke gibt. Er fährt uns auch noch netterweise zu dem Restaurant, wo wir zu Abend essen.

Danke nochmal für alles! 🙂 Wir sehen uns wieder :p

Das „Veganic Thai Cafe“ ist ein richtiger Glücksgriff. Wir essen königliches, thailändisches Essen, so wie wir es kennen und mögen. Selten so gut gegessen. Unbedingt hingehen!

Am nächsten Tag machen wir uns dann auf zum Flughafen, wo wir unseren Leihwagen bekommen, mit dem wir die nächsten 28 Tage von Süd nach Nord fahren werden.

Wir haben sogar Glück, denn als wir gerade den einzigen Wagen unserer Klasse bekommen sollen, fährt noch ein weiteres Modell rein, das wesentlich größer und komfortabler ist und entscheiden uns natürlich für diesen Dodge. In Miami gab es deutlich mehr Auswahl. Mit dem kleinen Ford hätten wir definitiv Platz-Probleme bekommen. Puh! 😉

Was wir hier die ganze Zeit machen: FRIEREN!!! 😉

 

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