Phnom Penh

Phnom Phen oder: Schön, wenn man wieder abhaut

Der Bus nach Phnom Penh kommt aber trotz unserer schlechten Vorahnung (mit 50 Minuten Verspätung) und während des Pickups der anderen werden immer mehr Gäste in den kleinen Van gestopft.
Der Bus an sich hat zum Glück eine Klimaanlage, ist aber reichlich eng.
Der erste Teil der Fahrt geht ganz gut vorbei, bis wir nach der ersten Pause auf unbefestigten Strassen fahren und die Fahrt zu einer kleinen Tortour wird. Es rappelt und rumpelt 2 Stunden am Stück. Die nicht vorhandene Straße ist einfach nur Erde, voller Löcher und Hügel. SCHRECKLICH! Am Rand türmen sich Erd-Dreck-Hügel und Sand- und Erdwolken verdunkeln die Sicht.
Wir sind soo froh, als die Fahrt zu Ende ist!


Über das Internet haben wir uns ein etwas besseres Hotel gebucht, dass über unserem Budget liegt, aber es hat einen Pool und wir wollen uns einfach mal was gönnen. Mit einem TukTuk, dessen Fahrer einen nach dem Ausstieg des Busses umringen, fahren wir dort hin. Erst müssen wir etwas handeln. Der Fahrer will doch tatsächlich 5$ haben. Haha^^- wir zahlen drei!
Das Hotel liegt direkt in dem Stadtteil wo sich die ganzen Botschaften befinden und gefällt uns erst mal sehr gut. Ein schickes Zimmer, mit einem bequemen Bett—das ist viel Wert! 🙂
Frühstück ist auch dabei. Kostet 35$ pro Nacht. Der Pool befindet sich auf dem Dach. Das Hotel hat neun Etagen und es gibt sieben Liegen, die total eng aneinander am Pool stehen.
Den nächsten Tag verbringen wir komplett am Pool und machen einfach mal gar nichts. 😉

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Montag müssen wir dann zur thailändischen Botschaft, die sich ca. 1,5km von unserem Hotel befindet. Als wir dort ankommen, dürfen wir auch direkt wieder zurück gehen, da wir weder einen Weiterflug aus Thailand haben, noch einen Ausdruck unseres Kontos. Eins von beidem muss man aber vorlegen.
Da wir allerdings noch keinen Flug gebucht haben, lassen wir unsere Kontoauszüge ausdrucken und gehen nochmal hin. Zum Glück können wir das gleich im Hotel machen.
40US$ p.P., ein Passfoto, einen Antrag und den Kontoauszug muss man abgeben. Erst Mittwoch können wir das Visum wieder abholen. Das ist dann für 60 Tage Aufenthalt gültig. Wenn wir über Land kommen, bekommen wir nur 15 Tage und wenn wir fliegen würden, gäbe es 30 Tage. Da wir aber vorhaben Ende Januar aus Asien abzureisen, reichen die 30 Tage nicht. Thailand hat seine Visum Bestimmungen verändert und auch verschärft. Es ist nun nicht mehr so einfach wie noch vor kurzem. Wer mehrmals nach Thailand möchte, muss richtig tief in die Tasche greifen. Man kann aber weiterhin 90 Tage maximal in Thailand bleiben—innerhalb eines halben Jahres. Wer schon vorher weiß, dass er länger in Thailand bleibt, kann das schon vorher beantragen. Es gibt übrigens auch ein Visum für Thailand und Kambodscha zusammen. Das haben wir leider zu spät gelesen.
Mittwoch bekommen wir dann unser Visum. Juhu!

Wir gehen insgesamt drei Mal bei dem besten Inder essen, bei dem wir je waren—ja er ist noch besser als der in Siem Reap. Das Restaurant heißt: Besto Restaurant and Mart. Es handelt sich um einen rein vegetarischen Inder, der sehr gut weiß, was vegan bedeutet und bei allen Gerichten gleich sagt, ob das vegan sei oder nicht. Die Karte ist so voller verschiedener Gerichte, dass uns keine andere Wahl bleibt, als öfter zu kommen. Jedes Gericht ist einfach nur köstlich. Ich kann nur jedem, der indisch mag empfehlen, dorthin zu gehen!
Daumen hoch. 🙂

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Ansonsten gehen wir noch zum „The Vegetarian“, der auch leckeres Essen zubereitet.

Phnom Penh ist wirklich keine schöne Stadt. Wer nicht hier her muss, sollte einen Bogen drum machen.
Überall liegen richtige Müllberge, die vor sich hin müffeln. Generell liegt sau viel Müll in Kambodscha. Wir können nicht verstehen wie man zwischen solchen Müllbergen leben kann.

 

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Wir verbringen die meiste Zeit in unserem Hotel am Pool. Zum Inder müssen wir die drei Mal recht weit gehen. Ca. 40 Minuten. Dabei machen wir immer kleine Schlenker um uns noch die Stadt näher anzuschauen. Ein paar Ecken sind ganz ok, aber ich würde keinem empfehlen hier her zu kommen, wenn er nicht unbedingt muss.

Da direkt beim Inder auch ein Bus-Terminal ist, kaufen wir dort auch ein Ticket nach Kampot, wo es dann Donnerstag Morgen direkt hingeht.

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