Chiang Rai

Chiang Rai oder: Jassi und die schwarzen Panther

Etwas wehmütig verlassen wir unsere Unterkunft in Chiang Mai. Das war schon ziemlich schön hier. Wir verabschieden uns wie gute Freunde. Vielleicht kommen wir eines Tages nochmal wieder. Chiang Mai hat uns schon besonders gut gefallen!

Wir fahren mit Greenbus vom Bus Terminal innerhalb von 3 Stunden nach Chiang Rai. Wir hatten das Ticket 2 Tage vorher gekauft. Es gibt verschiedene Busse, wir haben uns für einen VIP Bus entschieden, der in 3 Std. da ist.
Die Busfahrt ist super angenehm. Großzügige Sitze und eine ganz tolle Landschaft.
Unser Guesthouse finden wir ganz schnell, es ist nur wenige Minuten von der Bus-Haltestelle entfernt. Da hatte ich ein gutes Näschen, unsere Unterkunft ist total super. Alles neu und bunt.

Unsere Unterkunft
Unsere Unterkunft in Chiang Rai

Laut Happy Cow App sollen es hier sogar 5 vegane Restaurants geben. Super. Uns gefällt es hier richtig gut. Am nächsten Tag mieten wir uns erst mal einen Roller für 2 Tage.
Damit fahren wir zum „White Temple“, eine private Tempelanlage von einem Künstler, der alles in weiß gestrichen hat, mit zahlreichen Spiegelchen verziert, so das alles glitzert und funkelt. Schaut super aus.

White Temple
White Temple

Wir fahren dann noch ca. 15km weiter, zu einem Wasserfall. Man muss 1,5km durch den Dschungel klettern um zu ihm zu gelangen. Das ist dann auch der erste Wasserfall, den wir in Thailand sehen, der den Namen „Wasserfall“ verdient hat. 😉 Aber Achtung: Mücken-Alarm. Wir hatten gar nicht geplant dorthin zu fahren und hatten uns nicht eingeschmiert. Wir haben aber Glück und obwohl es dort vor Mücken nur so summt, haben wir so gut wie keine Stiche.

Wasserfall Chiang Rai
Wasserfall Chiang Rai

Am Abend machen wir uns auf zu einem der Veggie-Restaurants und wir müssen leider feststellen, dass er zu hat. Also gehen wir zu dem nächsten, aber der hat auch zu. Gibts doch gar nicht. Also gehen wir auf den täglichen Night-Market, wo ich wenigstens ein veganes Pad Thai bekomme.
Hier gibt es nicht so viel zu futtern für mich..

Am Tag danach erkunden wir den Norden. Dort gibt es das „Black House Museum“, eine private Tempel-ähnliche Anlage, ebenfalls von einem Künstler. Dieses Mal allerdings in schwarz und braun.
Genau wie gestern kommen wir zwischen 12-13Uhr an, wo es scheinbar üblich ist, dass eine Pause ist und man kommt nicht auf das Gelände. Wir lungern etwas rum und setzen uns dann noch in ein Café und beobachten die immer mehr werdenden Leute. Verrückt!

Schlange am Black House Museum
Schlange am Black House Museum

Der Künstler der das gebaut hat schien ein Faible für den Tod und tote und erlegte Tiere gehabt zu haben. Überall sind Felle, Knochen, Hörner und auch Felle mit Köpfen daran. Etwas gruselig.
Schnell hauen wir da wieder ab.

In Chiang Rai finden wir auch den bisher größten Supermarkt, den wir je in Thailand gesehen haben, Big C. Dort gehen wir auch noch ausgiebig gucken.

Als wir Abends die Veggie-Restaurants abklappern, stellen wir fest, dass 3 Stück geschlossen haben. Was ist denn da los? Eine Verschwörung?
Ich fotografiere die Zettel die daran hängen und unser Host übersetzt sie mir abends. Der eine hat bis zum 2.11. zu und der andere bis zum 4.11. Wir bleiben bis zum 1.11.^^ Pff.. Also doch eine Verschwörung. Der eine hat aber heute auf und so essen wir dort. Ziemlich günstig, aber es haut einen nicht vom Hocker. Da hatte Chiang Mai mehr zu bieten. Zum Glück gibt es hier aber so tolles Obst und wir frühstücken jeden Morgen einen tollen Obstsalat. Jochens Favorit sind Guaven und meiner Dragonfruit. Über Nacht in den Kühlschrank und dann sind sie noch besser!

Samstag Abend schauen wir uns den Saturday Night Walk an, ebenfalls ein Night Market. Es ist wahnsinnig voll und wir quetschen uns dadurch. Es ist eher für Locals gedacht und wir finden nicht so viele interessante Dinge. Esses-technisch gibt es so gut wie nichts veganes. Hier wird viel Fleisch, besonders viel Schwein gegessen.

Der Sunday Night Market ist das Ganze in kleiner. Nicht wirklich besonders.
Sonntags schaffen wir es dann aber endlich mal, unsere Hängematte an einem Fluss aufzuhängen und wir können endlich etwas relaxen und schaukeln. Unser Glück hält aber nicht ewig, denn kurze Zeit später kommen 3 völlig besoffene Thais, die sich direkt neben uns setzen. Aber egal! Endlich haben wir mal in der Hängematte gelegen. Und das nach 4 Wochen. So darf das aber nicht weitergehen.
Wir kommen aber noch in den Genuss einen anderes Restaurant zu testen. Local, sehr günstig, sehr scharf. Hui..aber eigentlich ganz lecker. Mir fehlt hier etwas das Gemüse. So ein Pech aber auch, dass 3 von 5 Restaurants zu haben. Warum der 3.Laden geschlossen hat, finde ich nicht heraus.

Montag geht’s aber nach Laos, da freuen wir uns sehr drauf. Chiang Rai ist zwar eine süße Stadt, aber es zieht uns weiter. Was wir an Bildern gesehen haben, hat uns sehr neugierig gemacht.
Die Bus-Tickets haben wir bereits. 10 Uhr geht es los.

In Laos soll das Internet nicht ganz so gut sein—also keine Sorge, wenn erstmal nichts kommt. Ich werde es aber versuchen.

Einen ganz lieben Gruß nach Deutschland!

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