Chiang Mai

Chiang Mai oder: Puh is dat heiß hier..
Nun sind wir schon eine Woche hier und ich komme vor lauter ausruhen, essen und relaxen erst jetzt dazu, eine kleine Zusammenfassung zu schreiben. 😉

Unser Flug von Taipei nach Chiang Mai wurde von zwei Dingen gestört. Zum einen, dass das unglaublich junge Mädel am Counter von Vair wollte, dass wir die 2kg zu viel von Jochen´s Rucksack (plötzlich 17kg) in meinen stopfen sollten und dann, dass der junge Mann beim Handgepäck-Check mein Mini Mini Taschenmesser abgenommen hat. Ich war untröstlich. Beides haben wir so noch nie erlebt.
Btw: das gleiche Taschenmesser in Jochens Handgepäck wurde nicht gefunden…

Der Flug war aber angenehm und recht schnell vorbei (4Std).

In Chiang Mai angekommen durften wir dann geschlagene 2 Std. am Schalter anstehen. Ich hab keine Ahnung was da so lange gedauert hat, aber es schienen auch mind. Drei Flieger gleichzeitig angekommen zu sein und es waren nur fünf Schalter auf. Man muss eine Arrival-Karte vorher ausfüllen und meine Vermutung ist, dass die ganzen Asiaten, die von woanders kommen, nicht verstehen was darauf eingetragen werden muss. Steht ja nur in Englisch und in Thai drauf. Denn bei fast allen musste noch was eingetragen werden und dadurch hat das so lange gedauert.
Zum Glück wurden wir nicht nach einem Weiterreiseticket gefragt. Steht ja immerhin so in den Einreisebestimmungen..

Als wir endlich unsere Rucksäcke holen können und aus der Halle raus kommen, stellen wir direkt fest, wie unglaublich warm es hier ist. Es hatte sich in den letzten Tagen Taiwans doch deutlich abgekühlt..
Erstmal ziehen wir Baht am ATM und besorgen uns ein Taxi. Dafür muss man an einen Schalter und die bestellen einem das. Bezahlt wird dann am Schalter. Dadurch erspart man sich von einem Taxifahrer über Umwege zum Ziel gebracht zu werden. Das kennen wir aber ja auch noch von anderen Flughäfen in Thailand.

Unsere Unterkunft Chana Place entpuppt sich als Hotel (hatte es bei Airbnb reserviert), mit einem sehr schönen Zimmer. Wir sind sehr zufrieden! Es befindet sich im inneren Teil von Chiang Mai, also in der Altstadt. Super Lage!

Unser Zimmer in Chana Place in Chiang Mai

Es ist mittlerweile 22:30Uhr, aber wir laufen trotzdem nochmal los und checken die Lage. Wir entdecken noch die Reste des Sunday Night Markets. Aber der ist schon kurz vorm Schließen—der ist nächste Woche nochmal dran.

Wir schlafen insgesamt drei Nächte in Chana Place.

Am nächsten Tag leihen wir uns für 50Baht Räder aus und erkunden die Altstadt. Tempel, Tempel, Tempel. Wir gehen noch in eine Tourist Information und lassen uns dort beraten. Die nette Dame gibt uns eine Map und kringelt uns ein, was wir hier unbedingt alles sehen sollten.

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Vegetarische Restaurants gibt es hier reichlich!

Hier meine Top Liste:

°Free Bird Café (Danke Yvo!)
°Taste from Heaven
°Bamboo Bee Vegetarian Restaurant
°Morning Glory
°Ice love you (bis auf eine Sorte alles vegan)

Am Tag darauf leihen wir uns aber einen Roller und wir sind froh, damit raus zu kommen. Wir schauen uns verschiedene Markets an und fahren etwas durch die Gegend.

Am Abend buchen wir unsere nächste Bleibe, in Doi Saket. Steve und Wanchai, unsere Hosts, holen uns am nächsten Tag um 12Uhr ab und bringen uns zu sich. Wir finden eine kleine Oase vor, in der wir eine Woche bleiben werden.

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Schon in den Bewertungen war zu lesen, dass die beiden sich super kümmern und genauso ist es. Wir bekommen beide Blumen zur Begrüßung und als wir bei den beiden ankommen werden wir rumgeführt. Die beiden haben ein relativ großes Haus, in dem man zwei Zimmer mieten kann, dann haben sie noch um einen kleinen SalzwasserPool fünf Hütten in verschiedenen Größen. Drei für je eine Person für unter 15€, zwei für jeweils zwei Personen für über 30€, die sehr schick sind (die würden wir empfehlen). Wir nehmen eins der Zimmer am Haupthaus für 17€ (das ist der Preis ab mind. einer Woche Aufenthalt). Die kleine Anlage ist super schön und sehr gemütlich. Viele Pflanzen, es ist einfach toll. Die Gartenmöbel sind etwas runter und könnten mal eine Generalüberholung brauchen, aber das ist auch schon alles. Die beiden bauen gerade an und hinter dem Garten ist eine Baustelle, wo ein großer Pool entsteht und drumherum große Bungalows. Falls ich nochmal hier her komme, würde ich das nochmal buchen.

Unsere Unterkunft in Doi Sakte (Chiang Mai)

Wir verbringen die Tage mit ausruhen, lesen, essen, die Gegend erkunden und mit dem Roller nach Chiang Mai fahren.
An dem Samstag machen wir dann aber eine Tour.
Über einen anderen Blog bin ich an diesen Elefanten Park geraten. Es handelt sich um den Elephant Nature Park. Das ist ein Sanctuary für gerettete Elefanten. Die meisten haben vorher Baumstämme geschleppt und die meisten sind traumatisiert und auch viele für ihr Leben beeinträchtigt.
Da ist z.B. eine Elefanten Kuh, die schwanger Baumstämme schleppen musste, dabei ihr Baby gebahr, aber weiter arbeiten musste. Das Baby ist dann gestorben und weil der Elefant nicht weiter arbeiten wollte, wurden ihr zur Strafe die Augen zerstört. 😦

Oder einer ist Nahe Myanmar auf eine Bombe getreten und ein Fuß war total zerstört. Durch zahlreiche Op´s konnte er aber wieder einigermaßen gerichtet werden.
Dann ist da ein fünfjähriger kleiner Elefant, der mit zwei Jahren in einer Falle gefangen war und dadurch der vordere Fuß total kaputt ist. Zum Glück wurde er gefunden. Trotzdem hat er ein Leben lang eine Behinderung und ist auch erst so groß wie ein anderer dreijähriger Elefant.

Der Elefant in der Mitte war mit dem Fuß in der Falle--das kann man ganz gut erkennen
Der Elefant in der Mitte war mit dem Fuß in der Falle–das kann man ganz gut erkennen

Wie ihr euch vorstellen könnt, ist mir das ein oder andere Tränchen die Wange runter gekullert.
Die Elefanten haben dort ein sehr schönes Gehege in denen sie nun den Rest ihres Lebens verbringen können. Das ganze wird durch Spenden und die Eintrittspreise finanziert.
Ich habe mich für diesen Park entschieden, weil dort u.a. KEIN Elefanten reiten angeboten wird. Ich würde mir auch wünschen, dass meine Leser das auch nie machen werden.
Die Elefanten machen das nicht freiwillig. Damit sie gehorsam sind, werden sie angekettet und mit Haken gefügig gemacht.
Man muss keinen reiten um sie zu erleben!
Unser Tag war schon gut. So nah war ich den Dickhäutern noch nie.

Das ist Puki, die wir füttern durften :)
Das ist Puki, die wir füttern durften 🙂

Allerdings ist es schon eine Touristen-Attraktion und es waren viel mehr Leute da, als ich gedacht hätte. Außerdem hat jeder Elefant seinen eigenen Pfleger und die Elefanten ziehen dort schon eine Art Programm ab. Das wird dann durch leckeres Obst geleitet.
Aber naja, trotzdem besser als vieles andere!

Unser nächster Stop wird dann Chiang Rai sein. Ein kleines Guesthouse habe ich dort auch schon gebucht! 🙂 Am Mittwoch werden wir hier unsere Zelte abbauen.

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